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AAT

Aachener Aphasie Test

1. Auflage 1983

von Walter Huber, K. Poeck, Klaus Willmes-von-Hinckeldey, D. Weniger

Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. Die Benutzer des AAT sind Logopäden, klinische Psychologen, klinische Linguisten, Sprachheilpädagogen und Ärzte.

Sprachfassungen

Dieses Testverfahren ist in einer elektronischen Version in niederländischer Sprache verfügbar.

Inhalt

Der Aachener Aphasie Test ist ein speziell für die deutsche Sprache entwickeltes Verfahren zur Diagnose von Aphasien infolge erworbener Hirnschädigungen. Der Test lässt eine verlässliche Beurteilung der Spontansprache auf sechs neurolinguistisch definierten Ebenen zu. Geprüft werden sprachliche Störungen beim Nachsprechen, beim Lesen und Schreiben, beim Benennen und im Sprachverständnis hinsichtlich verschiedener sprachlicher Einheiten. Ein weiterer Bestandteil des AAT ist der Token-Test, der zusätzliche Informationen zur Abgrenzung gegenüber nicht-aphasischen Störungen und zur Bewertung des Schweregrads der Aphasie gibt. Der AAT bietet folgende diagnostische Möglichkeiten: Auslese von aphasischen Patienten aus einer Population von hirngeschädigten Patienten ohne Aphasie, Differenzierung der aphasischen Patienten in die vier aphasischen Standardsyndrome (globale Aphasie, Wernicke-, Broca- und amnestische Aphasie), Identifizierung von Nicht-Standard-Aphasien und modalitätsspezifischen Sprachstörungen, Identifizierung von nicht-klassifizierbaren Aphasien, Bestimmung des Schweregrades der aphasischen Störung anhand eines Leistungsprofils und Beschreibung der aphasischen Störung auf verschiedenen sprachlichen Verarbeitungsebenen (Phonologie, Lexikon, Syntax, Semantik). Der Aachener Aphasie Test eignet sich sowohl für die einmalige Diagnose und Beschreibung aphasischer Syndrome als auch für die wiederholte Anwendung zur kontrollierten Beobachtung des Krankheitsverlaufs und des Einflusses von Sprachtherapie. Mit dem AAT können aphasische Patienten aller Ätiologien untersucht werden. Bei der Interpretation der Leistungsprofile ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Normierung des AAT nahezu ausschließlich an aphasischen Patienten mit vaskulärer Ätiologie vorgenommen wurde. Der Aachener Aphasie Test wird mittlerweile an vielen Universitätskliniken, in der Ausbildung von Logopäden sowie an allen Rehabilitationskliniken mit Spezialisierung für Aphasien routinemäßig eingesetzt. Der Test hat auch internationale Anerkennung gefunden: Standardisierte italienische und niederländische Fassungen sind publiziert.

Hinweis

Das Programmpaket AATP ermöglicht die Ausführung der wichtigsten psychometrischen Analysen für die Testergebnisse eines Patienten im Aachener Aphasie Test (AAT) mittels eines PCs.

Folgende Prozeduren stehen zur Verfügung:

  • Klassifikation Aphasie ja/nein und Standardaphasie (Routineklassifikation)
  • Syndromklassifikation anhand einer nichtparametrischen Diskriminanzanalyse verbunden mit der Angabe der normierten Werte einschließlich Vertrauensintervallen für den Schweregrad der Sprachstörungen in den Untertests
  • Kurzfassung der psychometrischen Einzelfalldiagnostik für das T-Wert Profil für die Untertests
  • Linearvergleich innerhalb eines AAT-Profiles oder zwischen zwei Profilen
  • Psychometrische Einzelfalldiagnostik: Einzelanalyse eines Untertestwerteprofils
  • Psychometrische Einzelfalldiagnostik: Vergleich zweier Profile eines Patienten
  • Graphische Darstellung eines oder zweier T-Wert Profile der Untertests
  • Exportmöglichkeit der Daten in Textformat zur Weiterverarbeitung

Systemvoraussetzungen:

  • Betriebssystem Microsoft Windows VISTA (32 und 64 bit) / Windows 7 (32 und 64 bit) / Windows 8 (32 und 64 bit)/ Windwows 10.
  • Servervariante: Windows Server 2003 / 2008
  • Pentium oder kompatible CPU mit mind. 1,2 GHz
  • RAM: 512 MB oder mehr
  • Laufwerk: CD \ DVD-Laufwerk
  • 100 MB oder mehr freier Festplattenspeicherplatz
  • VGA Grafikkarte
  • Terminalserver
  • Virtuelle Maschinen
  • Parallels auf Mac Rechnern

Zuverlässigkeit

Konsistenz- und Generalisierbarkeitsstudien zeigen eine hohe interne Konsistenz der Untertests. Die Koeffizienten liegen zwischen α = .93 und α = .99. Die Wiederholungszuverlässigkeit wurde bei 2-tägigem Untersuchungsabstand ermittelt; die Interkorrelationen zwischen den Leistungen lagen in der Mehrzahl über rtt = .95.

Testgültigkeit

Die Konstruktvalidität wurde durch hierarchische Clusteranalysen und durch nichtmetrische multidimensionale Skalierung überprüft. Die Unterteststruktur konnte dabei voll bestätigt werden. Die differenzielle Validität wurde durch nichtparametrische Diskriminanzanalysen ermittelt; für die Auslese von Personen mit und ohne Aphasie ergab sich eine Gesamtklassifikationsrate von 92,2% korrekten Einstufungen. Für die Unterscheidung zwischen den vier großen Standardsyndromen der Aphasien ergab sich eine Gesamtklassifikationsrate von 85,8%.

Normen

Es wurden Schweregradsnormen an einer Standardisierungsstichprobe von 376 aphasischen Patienten erstellt. Für die Gesamtpopulation aphasischer Patienten sowie für die einzelnen Syndrome stehen Prozentrangnormen und Stanine-Werte zur Verfügung. Für die psychometrische Einzelfalldiagnostik kann auf T-Werte zurückgegriffen werden.

Bearbeitungsdauer

Durchführung 60 bis 90 Minuten; Auswertung für den geübten Benutzer etwa 60 Minuten.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 1983.

Copyright-Jahr

1983

Ref-ID: 19261