• Für den Kauf dieses Artikels müssen Sie einen Nachweis Ihrer Bezugsberechtigung erbringen. Wir akzeptieren den ausgefüllten Antrag auf Bezugsberechtigung oder eine Kopie einer Urkunde (z.B. Abschluss-Urkunden oder Weiterbildungszertifikate), die Sie uns mailen/faxen oder im Checkout hochladen können.
KV-S

Konfliktverhalten situativ

2. Auflage

von Torsten Klemm

Paper and Pencil
Paper and Pencil
Testmappe bestehend aus: Handbuch, 3 Fragebögen und Auswertungsblätter, Auswertungsschablonen, und THERAPLAN Teillizenz (1 Monat nach Aktivierung, ohne Begrenzung der Zahl der Auswertungen)
Testmappe bestehend aus: Handbuch, 3 Fragebögen und Auswertungsblätter, Auswertungsschablonen, und THERAPLAN Teillizenz (1 Monat nach Aktivierung, ohne Begrenzung der Zahl der Auswertungen)
Artikelnummer: 4702401
CHF 113.50
merken
25 Fragebogensätze und Auswertungsformulare
Artikelnummer: 4702403
CHF 41.00
merken
KV-S Situationsmuster - Wege zu einer systemischen Theorie der Persönlichkeit, psychischen Störungen und Therapie
KV-S Situationsmuster - Wege zu einer systemischen Theorie der Persönlichkeit, psychischen Störungen und Therapie
Artikelnummer: 4702405
CHF 45.50
merken

Einsatzbereich

Der Fragebogen «Konfliktverhalten situativ» (KV-S) dient zur Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen bzw. Persönlichkeitsauffälligkeiten bei Heranwachsenden und Erwachsenen. Erfasst werden Ressourcen und Defiziten im Umgang mit sozialen Konfliktsituationen. Der Fragebogen eignet sich zur Entwicklung therapeutischer Strategien, zur legalprognostischen Begutachtung und zur Evaluation der Wirkung von Therapieangeboten und sozialer Unterstützung.

Inhalt

Dem situativen Ansatz zufolge wird die Person nicht isoliert im situationsfreien Raum betrachtet, sondern im Kontext ihrer sozialen Bezüge. Der Fragebogen untersucht siebzehn Persönlichkeitsmerkmale in sechs verschiedenen Konfliktsituationen. Von Persönlichkeitsauffälligkeiten oder -störungen sollte erst dann die Rede sein, wenn bestimmte Problemlösungsmuster in mehreren Situationen auftreten. Es genügt nicht, nur allgemein zu fragen, welche Persönlichkeitsmerkmale eine Person bei sich beobachtet. Vielmehr ist die systematische Exploration zum Verhalten in unterschiedlichen sozialen Situationen der Kern der diagnostischen Strategie zur Feststellung von Persönlichkeitsauffälligkeiten. Zugleich wird damit eine faire Einschätzung der Persönlichkeit möglich, in die nicht nur Defizite, sondern auch Ressourcen einbezogen werden. In der überarbeiteten und erweiterten Neuauflage beinhaltet die Auswertung sowohl Profile der klassischen Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10 (F60) als auch Kennwerte einer Persönlichkeitsstörung nach ICD-11 (6D10, 6D11) und DSM-5 AM. Anhand ipsativer Stärken-Schwächen-Werte können Verfälschungstendenzen minimiert werden. Insgesamt ermöglicht der Fragebogen eine ausgewogene Statusdiagnose und Veränderungsmessung. Befragung und Auswertung können mit Hilfe des Programms THERAPLAN vereinfacht werden. In THERAPLAN steht der Fragebogen außer auf Deutsch in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Türkisch, Arabisch, Farsi und Vietnamesisch zur Verfügung.

Zuverlässigkeit

Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) liegt bei .93 für die Gesamtstichprobe (N=2590). Die Retest-Reliabilität nach sechs Monaten beträgt .78 für den Gesamtwert des Tests und .79 für die „Schwere der Persönlichkeitsstörung“ nach ICD-11. Trennschärfen, Itemschwierigkeiten und die faktorielle Struktur des Fragebogens wurden geprüft.

Testgültigkeit

Die Validierung des Fragebogens erfolgte an Stichproben unauffälliger Jugendlicher und Erwachsener sowie inhaftierter und entlassener Straftäter aller Alters- und Deliktgruppen, insbesondere Gewalt- und Sexualtäter. Zwischen den Milieus zeigte der KV-S signifikante Unterschiede. Darüber hinaus wurde der Zusammenhang zu soziologisch-kriminologischen Kriterien, die Ähnlichkeit zu Verfahren (z.B. PSSI, IPDE, FPI), psychologischen Variablen (z.B. Intelligenz, Kohärenzsinn, Ärgerverarbeitung) sowie Zusammenhänge zur Legal- und Sozialprognose (z.B. LSI-R, Static-99, SIHB, GLM) erforscht.

Normen

Es liegen T-Werte differenziert nach Geschlecht, Unterbringung und Deliktgruppen vor. Insbesondere ist für Straftäter auch der Vergleich mit nichtdelinquenten Stichproben möglich. Darüber hinaus lassen sich Therapieeffekte anhand von Veränderungsnormen für die einzelnen Untergruppen auf ihre Signifikanz bewerten.

Erscheinungshinweis

Neu validierte und vollständig überarbeitet Auflage seit 2023 in Anwendung.

Copyright-Jahr

2023

Ref-ID:20013   P-ID:18658

Artikel Hinzugefügt