Klinik

Klinische Verfahren

Hier finden Sie Verfahren zur Diagnostik psychischer Störungen für die Anwendung in der klinischen, medizin- und neuropsychologischen Praxis und Forschung.

Fragestellungen Es finden sich beispielsweise Verfahren für ein breit angelegtes Screening oder aber für die Diagnostik spezifischer Störungen nach aktuellen Klassifikationssystemen, für die Schweregradbestimmung, für die Therapieplanung oder die Verlaufsdiagnostik.

Klassische Themen sind Depression, Angst, Autismus, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen u.a.m.

Erfassungsmethoden Es liegen sowohl Selbst- als auch Fremdbeurteilungsverfahren und Interviews vor.

Zielgruppen Der Einsatzbereich erstreckt sich vom Kinder- über das Jugend- bis hin zum Erwachsenenalter.

Verwandte Themenbereiche Weitere Verfahren zu verwandten Themen finden Sie unter der Rubrik „Medizinpsychologische Verfahren“, „Neuropsychologische Verfahren“ und "Persönlichkeitstests".

Aktuelle Empfehlungen

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Autismusdiagnostik

 

Autismusdiagnostik bei Erwachsenen mit geistiger Behinderung

Von PD Dr. Tanja Sappok

Noch immer gelingt es nicht, mit bildgebenden oder labordiagnostischen Methoden einen Autismusverdacht zu sichern. Dennoch ist es insbesondere bei Menschen mit geistiger Behinderung notwendig, durch eine umfassende körperliche und neurologische Untersuchung und ggf. ergänzender Verfahren (EEG, cMRT, genetische Diagnostik) klinisch u. U. ähnlich imponierende Störungsbilder wie z. B. eine Gehörlosigkeit oder einen bestimmten genetischen Verhaltensphänotypen (z. B. Fragiles X Syndrom; Rett Syndrom) auszuschließen. Generell wächst die diagnostische Herausforderung mit dem Schweregrad der geistigen Behinderung.

Zusatzdiagnose Burnout

Von Dr. Katja Geuenich

Obwohl Burnout in aller Munde ist, ist das Syndrom nicht als eigenständige Diagnose anerkannt. Im medizinischen Sinne ist es keine Erkrankung. Ärzte und Psychologen können für das Beschwerdebild nur eine „Zusatzdiagnose“ vergeben. In der Praxis wird häufig eine Depression als Erstdiagnose und Burnout als Zusatzdiagnose gestellt. Doch worin unterscheiden sich Depression und Burnout?