Angst, Depression, Suizidalität - Testverfahren und Bücher zu krisenrelevanten Themen

Durch Kontaktverbote, Ausgehbeschränkungen, geschlossene Schulen etc. wurde unser sozialer Alltag in den letzten Wochen drastisch verändert. Diese schwierige Lage, die zu Kontrollverlust oder Mangel an Sozialkontakten führen kann, macht auch Psychologen und Psychiatern Sorge. Vermehrt könnten Symptome wie Angst, Panik und Depression auftreten. Insbesondere bei vulnerablen Personen (welche auch stressempfindlicher sind) kann dies gefährliche Auswirkungen haben und auch im Sinne der Suizidprävention sollte momentan dieser Problematik erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Gerade in Krisenzeiten sollte die psychische Gesundheit gepflegt werden. Auch auf Kinder und Jugendliche kann die momentane Situation beängstigend wirken und negative Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit haben.

Wir wissen, dass auch Sie durch Ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Probleme in dem Bereich rechtzeitig zu erkennen und Personen mit psychischen Problemen zu beraten und ihnen Hilfe anzubieten.

Dabei würden wir Sie gerne unterstützen und bieten Ihnen eine Auswahl an Büchern und Testverfahren rund um krisenrelevante Themen wie beispielsweise Angst, Depression, Suizidalität mit 10% Rabatt an. Der Aktionsrabatt gilt bis zum 30.06.2020*. Schauen Sie sich im Folgenden unsere Buch- und Testauswahl an.

 

* Nur für Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein.

Für Sie ausgewählte Testverfahren

Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-5®-Störungen – Klinische Version

Das Interview wird bei Erwachsenen ab 18 Jahren eingesetzt, um psychische Störungen nach DSM-5 korrekt zu diagnostizieren. Einsatzbereiche sind die klinische Praxis, Forschung sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Interview kann von Klinikern oder geschulten Fachpersonen aus dem Berufsfeld der psychischen Gesundheit eingesetzt werden, die mit der DSM-5-Klassifikation und den entsprechenden diagnostischen Kriterien vertraut sind.

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Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-5® – Persönlichkeitsstörungen

Das Interview wird bei Erwachsenen ab 18 Jahren eingesetzt, um Persönlichkeitsstörungen nach DSM-5 korrekt zu diagnostizieren. Das SCID-5-PD ist der Nachfolger des Strukturierten Klinischen Interviews für DSM-IV, Achse II: Persönlichkeitsstörungen (SKID-II). Das Verfahren wurde in SCID-5-PD umbenannt, weil im DSM-5 Persönlichkeitsstörungen aufgrund der Abschaffung des multiaxialen Systems nicht mehr unter der Achse II geführt werden.

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Mini-Symptom-Checklist (1. Auflage) von Gabriele Helga Franke

Screening und Outcome. Adressaten sind Erwachsene sowie Jugendliche ab 16 Jahren (evtl. auch schon ab 12 Jahren) bei der begründbaren Vermutung auf Vorliegen einer bedeutsamen psychischen Belastung. Einsatzbereiche sind daher alle stationären und ambulanten Bereiche von Klinik und Rehabilitation. Die Mini-SCL eignet sich aufgrund ihrer Kürze zur Qualitäts- und Prozesskontrolle bei Interventionen, zur Therapieerfolgsmessung und zur Evaluation.

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Hospital Anxiety and Depression Scale

Die HADS-D (Hospital Anxiety and Depression Scale - Deutsche Version) dient der Erfassung von Angst und Depression bei Patienten mit körperlichen Erkrankungen oder (möglicherweise psychogenen) Körperbeschwerden. Das Verfahren kann als Screeningverfahren sowie zur dimensionalen Schweregradbestimmung, auch in der Verlaufsbeurteilung, eingesetzt werden. Zusätzlich zu den bei kardiologischen Patienten erhobenen Normen werden in der vorliegenden Neuauflage auch repräsentative Bevölkerungsnormen präsentiert.

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Das State-Trait-Angst-Depressions-Inventar

Mit dem STADI können Angst und Depression sowohl als Zustand (State) als auch als Eigenschaft (Trait) erfasst werden. Dafür stehen zwei Fragebögen zur Selbstbeschreibung mit jeweils 20 Items zur Verfügung. Der State-Teil erfasst die Ausprägung des aktuell erlebten Angst- und Depressionszustands einer Person, der in Abhängigkeit von internen oder externen Einflüssen variiert. Er ist in einer Vielzahl von Situationen unterschiedlicher Art einsetzbar. Dazu gehört nicht nur das ganze Spektrum höchst heterogener Stresssituationen, sondern auch Situationen mit neutralem oder positivem („euthymem“) Charakter. Der Trait-Teil dient der Erfassung der Eigenschaftsausprägungen, also der überdauernden Neigung, Angst und Depression zu erleben.

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Allgemeine Depressionsskala

Die allgemeine Depressionsskala (ADS) ist ein Selbstbeurteilungsinstrument, mit dem die Beeinträchtigung durch depressive Symptome innerhalb der letzten Woche eingeschätzt werden kann. Dabei werden sowohl emotionale, motivationale, kognitive, somatische als auch motorisch/interaktionale Beschwerden erfragt. Durch ihre zeitsparende und kostengünstige Anwendbarkeit stellt die ADS ein sehr praktikables Verfahren dar.

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Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder und Jugendliche - III

DISYPS-III ist die überarbeitete Version von DISYPS-II und dient der Erfassung von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Die vorhandenen Materialien ermöglichen sowohl eine dimensionale Erfassung als auch eine kategoriale Diagnostik psychischer Störungen nach ICD-10 und DSM-5. Zudem liegt neu ein Screening vor, mit welchem Hinweise auf ein breites Spektrum an psychischen Störungen in relativ kurzer Zeit erhoben werden können, um danach gezielt störungsspezifische Instrumente des DISYPS-Systems einzusetzen. Auch das Screening umfasst Selbst- und Fremdeinschätzungen (Eltern, Lehrer/Erzieher) sowie eine Diagnose-Checkliste.

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Depressionstest für Kinder - II

Der DTK-II ist ein Fragebogen zur Selbstbeurteilung der aktuellen depressiven Befindlichkeit von Kindern. Das kindliche Befinden wird auf drei depressionsrelevanten Dimensionen abgebildet, die sich auf 1) dysphorische Stimmung und Selbstwertprobleme, 2) agitiertes Verhalten sowie 3) Müdigkeit und andere psychosomatische Aspekte beziehen. Der Fragebogen besteht aus kurzen und kindgerechten Items, welche von den Kindern mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden können. Die Langform umfasst 55 Items, außerdem ist eine Kurzform mit 11 Items enthalten.

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Screening psychischer Störungen im Jugendalter - II

Das SPS-J-II ist ein sehr ökonomisches Verfahren zur Erfassung psychischer Störungen im Jugendalter. Sowohl Durchführung als auch Auswertung nehmen dank des anwenderfreundlich und praktikabel gestalteten Testmaterials nur wenige Minuten in Anspruch. 32 Items erfassen folgende vier Bereiche: Aggressiv- dissoziales Verhalten, Ärgerkontrollprobleme, Ängstlichkeit/Depressivität und Selbstwertprobleme. Die ersten beiden Subtests können den externalisierenden Störungen zugeordnet werden, während die letzten beiden Subtests internalisierende Störungen erheben. Der Gesamtwert bildet ein globales Maß zur Einschätzung psychischer Störungen ab.

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Screening für Somatoforme Störungen des Kindes- und Jugendalters

Das SOMS-KJ ist ein deutschsprachiger Fragebogen zur frühzeitigen Identifizierung von psychosomatischen Beschwerden, d.h. körperlichen Beschwerden, die keine adäquate organpathologische Ursache haben. Das SOMS-KJ umfasst 33 Items mit somatoformen Symptomen: Es finden sich zehn Items zu Schmerzsymptomen, fünf Items zu gastroenterologischen Symptomen, fünf Items zu kardiorespiratorischen Symptomen, 12 Items zu pseudoneurologischen Symptomen sowie ein Item zur freien Ergänzung. Zudem beinhaltet das SOMS-KJ sechs Fragen zur Lebensqualität und elf Fragen zu krankheitsrelevantem Verhalten sowie drei differentialdiagnostische Fragen.

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Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen

FEEL-KJ erfasst mehrdimensional und emotionsspezifisch Emotionsregulationsstrategien für die Emotionen Angst, Trauer und Wut. Es werden sowohl adaptive Strategien (Problemorientiertes Handeln, Zerstreuung, Stimmung anheben, Akzeptieren, Vergessen, Umbewerten und Kognitives Problemlösen) als auch maladaptive Strategien (Aufgeben, Aggressives Verhalten, Rückzug, Selbstabwertung und Perseveration) erfasst. Zusätzlich werden Strategien erhoben, die keiner der zwei Sekundärskalen zugeordnet werden: Ausdruck, Soziale Unterstützung und Emotionskontrolle. Die mit dem FEEL-KJ erfassten Kennwerte geben Hinweise auf das Risiko für die Entwicklung psychopathologischer Auffälligkeit. Der FEEL-KJ ist nicht auf Störungsbilder beschränkt, sondern berücksichtigt auch die psychosozialen Kompetenzen. Er kann deshalb auch zur Erstellung eines Ressourcenprofils eingesetzt werden.

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Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Erwachsenen

Der FEEL-E erhebt 12 Emotionsregulationsstrategien für die Emotionen Wut, Angst und Trauer und setzt das Regulationsverhalten in Beziehung zum subjektiven Wohlbefinden. Diese Verbindung erlaubt eine Bestimmung der Adaptivität bzw. der Maladaptivität des Emotionsregulationsverhaltens. Es werden 12 Emotionsregulationsstrategien erhoben, die aufgegliedert sind in 6 Adaptive Strategien (Problemorientiertes Handeln, Akzeptieren, Kognitives Problemlösen, Umbewerten, Stimmung anheben, Vergessen) und 6 Maladaptive Strategien (Rückzug, Selbstabwertung, Aufgeben, Perseveration, Katastrophisieren, Anderen die Schuld zuweisen). Die zusammengefassten Adaptiven Strategien und die zusammengefassten Maladaptiven Strategien können emotionsübergreifend wie auch emotionsspezifisch für Wut, Angst und Trauer dargestellt werden.

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Bücher aus dem Hogrefe Verlag zum Thema Angst

Stärker als die Angst

Ängste und Panik - was kann man dagegen tun? An wen kann man sich wenden? Welche Behandlungen gibt es? Und wie können ­Angehörige helfen? Mit diesem Buch lernen Sie, wie Sie den Teufelskreis der Angst verstehen und durchbrechen können.

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Angst, Panik und Phobien

Mit „Angst, Panik und Phobien“ erhalten die Leser*innen ein Sachbuch mit 15 Lektionen zum Erlangen von mehr Selbstvertrauen. Sie erwerben die Fähigkeiten ihre Ängste, Phobien und Panikattacken zu bekämpfen, Stress zu verstehen und Angstsymptome zu reduzieren. Sie erkennen die Ursache von Ängsten und überwinden negative Denkmuster.

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Angst kommt und geht

Der Ratgeber „Angst kommt und geht“ enthält 52 erfolgreiche Strategien gegen die Angst. Das Buch unterstützt dabei, das die Angst nicht das Leben bestimmt.

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Bücher aus dem Hogrefe Verlag zu Depressionen und Suizidalität

Depression

Ist das schon eine Depression? Diese Frage stellt sich, wenn Symptome wie Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung, negative Gedankenschleifen oder Schlaf- und Appetitstörungen über einen längeren Zeitraum anhalten. Obwohl Depressionen zu den meistverbreiteten psychischen Erkrankungen gehören, werden sie oft nicht schnell genug erkannt. In diesem Buch beantwortet Dr. Pierre Dinner die 100 wichtigsten Fragen zum Thema.

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Episodische Depressionen

Was ist der Grund für meine Depression? Was verhilft mir zu rascher Linderung? Wie kann ich meine Depression langfristig überwinden? Der Autor beantwortet diese und viele andere Fragen zur Depression auf eine allgemeingültige Weise und stützt sich dabei auf die Ergebnisse moderner Forschung.

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Gib dich nicht auf, lass dich wieder ein!

„Gib dich nicht auf, lass dich wieder ein!“ ist ein Ratgeber für Betroffene und Therapeuten zur Überwindung von Depressionen. Diplom-Psychologe Matthias Wengenroth liefert in diesem Buch einen Weg aus der Depression auf Basis der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT). Das Buch beinhaltet konkrete Anleitungen, Übungen und Impulse. Arbeitsblätter helfen Ihnen, Ihr Vorgehen zu strukturieren und Ihre Fortschritte zu überprüfen. Warten Sie nicht darauf, dass irgendetwas von allein passiert, sondern nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand!

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Die Kraft der Ermutigung

Warum geben manche Menschen in schwierigen Lebenssituationen auf, während andere weiterkämpfen oder sogar über sich hinauswachsen? Liegt es daran, wie wir in unserer Kindheit und Jugend ermutigt oder vielleicht gerade entmutigt wurden? Der Psychologe Jürg Frick zeigt, wie sich diese Erfahrungen in unserem weiteren Leben als Grundhaltungen positiv oder negativ auswirken, wenn wir vor großen Herausforderungen stehen - und wie wir gezielt die Kraft der Ermutigung nutzen können, damit das Leben besser gelingen kann.

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