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Webinar zur Behandlung sozialer Angststörungen

Soziale Angststörungen stellen in der klinischen Praxis eine häufige und zugleich oft herausfordernde Problematik dar. Betroffene erleben ausgeprägte Ängste in sozialen Situationen, die mit Vermeidungsverhalten und negativen Selbstbewertungen einhergehen. Eine gezielte Diagnostik sowie ein strukturiertes therapeutisches Vorgehen sind entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung erhalten Sie eine TeilnahmebescheinigungTeilnehmer*innen: 6 - 15 Personen
Mehrere Personen sitzen in einem Wartebereich und warten.
Anmeldefrist: bis 14 Tage vor Webinarbeginn
Teilnahme CHF 180.00 (exkl. USt.)
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Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen sowie Fachpersonen aus dem psychosozialen Bereich, die mit Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten

Termine und Anmeldung

Bitte klicken Sie Ihren Wunschtermin an und füllen Sie das Anmeldeformular aus. Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Preise pro Person gelten. Für ein individuelles Seminar-/Webinar-Gruppenangebot kontaktieren Sie uns gern.

Webinarinhalt

Soziale Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Für eine wirksame Behandlung ist neben einer fundierten Diagnostik ein strukturiertes, kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientiertes Vorgehen zentral.

Im Webinar werden praxisnah zentrale diagnostische und therapeutische Bausteine vermittelt. Dabei werden sowohl Aspekte der Erkennung und diagnostischen Einordnung als auch evidenzbasierte Interventionen im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie behandelt.

Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie individuelle Störungsmodelle und Behandlungspläne entwickelt werden können. Die Teilnehmenden lernen konkrete Methoden kennen, um Sicherheitsverhalten abzubauen, die Aufmerksamkeit gezielt von der Selbst- auf die Aussenwahrnehmung zu verlagern sowie Verhaltensexperimente effektiv durchzuführen. Ergänzend wird der Umgang mit negativen Selbstbildern thematisiert, unter anderem durch den Einsatz imaginativer Techniken wie dem imaginativen Überschreiben.

Die Inhalte kurz im Überblick:

  • Merkmale und diagnostische Kriterien sozialer Angststörungen bei Jugendlichen und Erwachsenen
  • Einordnung diagnostischer Befunde im therapeutischen Prozess
  • Erstellung eines kognitiv-verhaltenstherapeutischen Störungs- und Bewältigungsmodells
  • Planung und Strukturierung der Behandlung
  • Interventionen zum Abbau von Sicherheitsverhalten
  • Strategien zur Aufmerksamkeitslenkung (von Selbst- zu Aussenaufmerksamkeit)
  • Umgang mit der Orientierung am negativen Gefühl (emotionale Beweisführung)
  • Durchführung von Verhaltensexperimenten
  • Konstruktion eines angemesseneren Selbstbildes

Wir laden Sie herzlichst ein eigene Fallbeispiele mitzubringen!

Ergänzendes Angebot

Workshop „Imaginatives Überschreiben“ – praxisnahe Vertiefung einer zentralen Methode im Umgang mit belastenden Selbstbildern.

Referentin

Asita Shirali Dikloo

M.Sc. Psychologische Psychotherapeutin Asita Shirali Dikloo studierte an der Universität Düsseldorf und Witten/Herdecke Psychologie, sowie Allgemeine Psychotherapie an der Universität Bern. Sie ist Co-Autorin eines Papers zur Förderung von Resilienz, welches in der Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie (Hogrefe) erschien. Ihre Ausbildung in Kognitiver Verhaltenstherapie absolvierte sie am dgvt-Institut in Dortmund. Sie ist im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf e.V., einem Therapiezentrum für Geflüchtete mit Traumafolgestörungen, und in einer Psychotherapiepraxis des deutschen Regelsystems tätig.

Haben Sie noch Fragen?

Hogrefe Academy

Ramona Kaderli

Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen zu unserem Seminar- und Trainingsangebot 

Kontakt

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