Tests A bis Z
| Medizinpsychologische Verfahren / Hauptkapitel |
| SOMS |
| Screening für Somatoforme Störungen |
| 2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage |
| Hiller W. / Rief W. |
Einsatzbereich: Ab 15 Jahren. Einsatz in erster Linie in der Psychosomatik, der klinischen Psychologie und Gesundheitspsychologie sowie in der allgemeinmedizinischen Praxis. |
Verfahren: Das Screening für Somatoforme Störungen dient der Erfassung von körperlichen Beschwerden, die nicht auf eine organische Erkrankung zurückzuführen sind. Dabei werden sowohl die Kriterien nach ICD-10 wie auch die Kriterien nach DSM-IV berücksichtigt. Mit SOMS-2 und SOMS-7T liegt jeweils eine Form zur Statusdiagnostik und eine Form zur Veränderungsmessung vor. Anhand der Ergebnisse aus SOMS-2 können drei Somatisierungsindizes gebildet werden: a) Somatisierungsindex nach DSM-IV, b) Somatisierungsindex nach ICD-10 und c) SAD-Index zur Abklärung einer somatoformen autonomen Funktionsstörung. Darüber hinaus lässt sich für SOMS-2 auch ein klassifikationsübergreifender Somatisierungsindex bestimmen. Eine Verlaufsmessung kann anhand von SOMS-7T vorgenommen werden. Mit der 2., vollständig überarbeiteten und neu normierten Auflage werden nun auch Normen für die Veränderungsmessung bei gesunden Personen angeboten. Die vorliegenden Tagesprotokolle können insbesondere in der individuellen Beratung von Patienten mit somatoformen Störungen verwendet werden. Die neu gestalteten, zusätzlichen Materialien sind anwenderfreundlich und ermöglichen eine effiziente und ökonomische Arbeitsweise. |
Zuverlässigkeit: Die interne Konsistenz für den Beschwerdenindex liegt bei α = .88 und zwischen α = .73 und α = .79 für die anderen drei Indizes. Die Retest-Reliabilität (nach 72 Stunden) für SOMS-2 liegt zwischen rtt = .85 und rtt = .87 und zwischen rtt = .76 und rtt = .71 für SOMS-7T. |
Gültigkeit: Die Korrelationen zwischen dem SOMS und verschiedenen Skalen anderer Verfahren (FPI-R, SCL-90, BDI etc.) belegen eine zufriedenstellende Konstruktvalidität des Verfahrens. Belege für eine gute Validität bieten darüber hinaus Ergebnisse aus Übereinstimmungsmessungen zwischen der Klassifikation anhand des SOMS-2 und diagnostischen Interviews, die zeigen, dass der SOMS als Screening-Instrument gut einsetzbar ist. Ergebnisse aus Veränderungsmessungen belegen zudem eine zufriedenstellende Validität des SOMS-7T. |
Normen: Es werden Prozentrangwerte für Gesunde und für Patienten sowohl zum SOMS-2 wie auch zum SOMS-7T angeboten. In der 2. Auflage stehen nun neu auch Normen für die Veränderungsmessung bei gesunden Personen zur Verfügung. |
Bearbeitungsdauer: Die Durchführungsdauer beträgt für beide Fragebogen etwa 5 Minuten. |
In Anwendung seit: 2007. |
| * | PC-Version benötigen die Administrationssoftware HTS. Informationen unter Tel.: 031 300 45 45 |
| ** | Web-Edition benötigt Jahreslizenz. Informationen unter Tel.: 031 300 45 45 |
Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Preise inkl. MwSt. |




