Tests A bis Z
| Berufsbezogene Verfahren / Hauptkapitel |
| DISK-Gitter |
| Differentielles Schulisches Selbstkonzept-Gitter |
| Erfassung des allgemeinen schulischen Selbstkonzepts und fachspezifischer Facetten |
| Rost D.H. / Sparfeldt J.R. / Schilling S.R. |
Einsatzbereich: Das DISK-Gitter (mit SKSLF-8; Skala zur Erfassung des Selbstkonzepts schulischer Leistungen und Fähigkeiten) dient der Erfassung des allgemeinen schulischen Selbstkonzepts sowie fachspezifischer Selbstkonzeptfacetten bei Schülerinnen und Schülern der 7. bis 10. Klassenstufe (Gymnasium, Realschule), z.B. in der pädagogisch-psychologischen, schulpsychologischen und klinischen Praxis. Es eignet sich auch hervorragend für Forschungszwecke und ist als Einzel- und Gruppentest durchführbar. |
Verfahren: Schulische Selbstkonzepte besitzen eine hohe Relevanz im Zusammenspiel verschiedener Aspekte schulischen Lern- und Arbeitsverhaltens. Je nach Fragestellung können das allgemeine schulische Selbstkonzept (SKSLF-8) und/oder Selbstkonzeptfassetten der Fächer »Mathematik«, »Deutsch«, »Englisch«, »Physik«, »Geschichte« und »Biologie« (DISK-Gitter) mit jeweils 8 Items pro Fassette außergewöhnlich ökonomisch erfasst werden. Das Verfahren liefert wichtige Informationen zur Erklärung schulischen Lern- und Leistungsverhaltens, insbesondere auch bei schulischen Problemen. |
Zuverlässigkeit: In verschiedenen Untersuchungen an umfangreichen Stichproben ergaben sich sehr hohe Reliabilitäten. Die Homogenitäten (Cronbachs Alpha) für das allgemeine schulische Selbstkonzept (SKSLF-8) liegen in der Gesamtstichprobe bei a = .81, die der fachspezifischen Selbstkonzepte (DISK-Gitter) bei a > .91. Die Retest-Reliabilitäten (Zeitraum vier bis sechs Wochen) der verschiedenen Selbstkonzeptfassetten schwanken – je nach Substichprobe – für die verschiedenen Selbstkonzeptfassetten zwischen r = .70 und r = .90. |
Gültigkeit: Zahlreiche Befunde weisen auf eine sehr gute Validität hin: Die faktorielle Gültigkeit konnte an großen unterschiedlichen Stichproben mittels Hauptkomponentenanalysen und konfirmatorischen Faktorenanalysen belegt werden. Die Beziehungen zu inhaltlich korrespondierenden Skalen anderer Instrumente reichen bis zu r = .87. Das Interkorrelationsmuster zu diversen konstruktnäheren und konstruktferneren Variablen (z.B. Zensuren, Selbstwirksamkeitserwartung, Interesse, Leistungsängstlichkeit, schulisches Lern- und Arbeitsverhalten, Lern- und Leistungsmotivation, Anstrengungsvermeidung, Zielorientierungen, Mogeln) dokumentiert eine gute konvergente und diskriminante Validität. |
Normen: Die umfangreiche Normierung (T-Werte und Prozentränge, getrennt nach Schulform und Geschlecht) erfolgte in Gymnasien und Realschulen verschiedener Bundesländer (allgemeines schulisches Selbstkonzept: N = 6.567, fachspezifische Selbstkonzepte N = 5.589). |
Bearbeitungsdauer: Je nach Fragestellung können das allgemeine schulische Selbstkonzept (SKSLF-8) und/oder fachspezifische Selbstkonzepte (DISK-Gitter) erfasst werden. Die Gesamt-Bearbeitungsdauer (SKSLF-8 und DISK-Gitter) beträgt in der Regel weniger als 10 Minuten. |
In Anwendung seit: 2007, elektronische Form 2010 |
| * | PC-Version benötigen die Administrationssoftware HTS. Informationen unter Tel.: 031 300 45 45 |
| ** | Web-Edition benötigt Jahreslizenz. Informationen unter Tel.: 031 300 45 45 |
Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Preise inkl. MwSt. |




